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Haltung:
Eine möglichst tierfreundliche Haltung auf Stroh mit viel Licht und Luft ist speziell auch bei der Produktion wichtig. Auf den Genusswert des Fleisches hat die Haltung allerdings praktisch keinen Einfluss.
Rasse:
Die Rasse ist entscheidend für die Schlachttierkörperqualität, das heißt für die Schlachtausbeute respektiv die Fleischmenge. Punkto Genusswert, wie Zartheit und Geschmack, schneiden bei Rindvieh die Milchrassenkreuzungen bei gleicher Fütterung allerdings nicht schlechter ab als Mastrassenkreuzungen.
Schlachtalter:
Fleisch von älteren Tieren ist zäher und auch gröber in der Struktur als das von Jüngeren. Unser Fleisch ist Zart; Woche für Woche gleich zart und in Farbe und Struktur gleich appetitlich. Darum ist das Schlachtalter eng zu definieren.
Transport, Schlachtung, Fleischverarbeitung:
Durch unsachgemäßen Transport, Schlachtung, Kühlung und Lagerung kann auch dem besten Fleisch der Genusswert genommen werden. Hier zeigt sich die Wichtigkeit der regionalen Vermarktung mit kurzen Transportwegen und mit Verwertern, die wissen, wie man mit Fleisch umgeht.
Futter & Fütterung:
Beim Fleisch haben wir festgestellt, dass in der Mast Zartheit und Schmackhaftigkeit des Fleisches weitaus stärker vom Futter, der Fütterung beeinflusst wird, als etwa von der Haltung oder der Rasse. Wichtig für Zartheit und Saftigkeit des Fleisches ist nicht nur die Futterzusammensetzung an sich, sondern auch die Mastintensität. Fleisch von Muni und Rindern mit höherer Mastintensität erhält für Zartheit und Saftigkeit durchwegs eine bessere Bewertung.
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